Wozu nötig ? Während eines Flugtages fragt man sich irgend wann mal, ob der Empfängerakku wohl noch für einen Flug ausreichend Ladung hat. Um dies richtig feststellen zu können müsste man den Akku mit einem Akku-Kapazitätsmessgerät entladen und dann wüsste man ob der Akku noch gehalten 'hätte' ... das macht natürlich keinen Sinn. Bei NC/NMH-Akkus kann man durch messen der Spannung unter Belastung eine einigermaßen brauchbare Aussage über den Akkuzustand machen. Bei Unterschreitung einer bestimmten Zellenspannung sollte der Akku wieder geladen bzw. nicht mehr weiter entladen werden ... zumindest nicht ohne Risiko. Die Spannung kann man natürlich mit einem Multimeter vor Ort feststellen ... ist natürlich etwas umständlich ... oder eben mit einer kleinen Schaltung, welche bei eingeschaltetem Empfänger die Versorgungsspannung überwacht und rechtzeitig 'Alarm' über Leuchtdioden oder einen Tongeber meldet ... diese Schaltung wiegt nur wenige Gramm und bleibt im Modell eingebaut !Hier nun einige meiner erprobten Schaltungen ... Bei NC/NMH-Akkus geht man von einer Entladeschlußspannung von ca.0,9V..1,0V/Zelle aus. D.h. bei 1,1V/Zelle sollte man seinen Flieger nicht mehr in die Luft bringen. Die hier vorgestellten Schaltungen sind auf diese Schlußspannung eingestellt. >1,3V/Zelle --> ganz voll 1,2V..1,3V --> voll 1,1V..1,2V --> nicht mehr voll 1,0V..1,1V --> bald leer <1,0V leer
... mit 2-fach Komperator / 3 LED's / bedrahtet / 22x33x7mm![]()
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Bei dieser Schaltung wird mit Hilfe zweier Komperatoren jeweils bei einer bestimmten Schaltschwelle eine Leuchtdiode aktiviert. Die 3. LED leuchtet ständig bzw. sobald Versorgungsspannung ankeklemmt wird. Die erzeigte Refernzspannung (1,235V) liegt an neg-Eignang der Komperatoren ... die Batteriespannung wird über zwei Spannungsteiler an die pos-Eingänge gelegt. Beim Unterschreiten der Ref-Spannung am entsprechenden Eingang kippt der Komperator und bringt die zugewiesenne LED zum Leuchten. Um ein flackern (instabiler Zustand) der LED's zu vermeiden sind von den Ausgängen der Komparatoren Widerstände auf die pos-Eingänge zurückgefuhrt (Mittkopplung - Hysterese). Von den Werten her ist diese Schaltung für 4-Zellen (4,8V) ausgelegt, man kann natürlich durch ändern des Spannungsteiler diese Überwachung für jede beliebige Spannung/Zellenzahl verwenden. Download Target-File Download als Bilder (ZIP)
... mit 4-fach Operationsverstärker / 5 LED's / SMD / 29x19x4mm![]()
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Bei dieser Schaltung wird ein spannungsabhängiges 'Lauflicht' mit Hilfe von vier Komperatoren erzeugt. Die erzeugte Referenz wird über eine Spannungsteiler-Kette auf die einzelnen pos. Eingänge der Komperatoren gelegt. Die Batteriespannung wird über einen Spannungsteiler auf alle neg. Eingänge verdrahted. Wird am neg. Eingang der pos. Spannungswert unterschritten kippt der Ausgang ins positive und die vorherige (obere) LED geht aus und nächste (untere) LED leuchtet auf ... d.h. es leuchtet mmer nur eine LED. Mit Hilfe der Lötjumper kann die Überwachung ohne Änderung der Bestückung von 4-zelligem auf 5-zelligem Akku angepasst werden. Download Target-File Download als Bilder (ZIP)
... mit uC PIC16F675 / 2 LED's / bedrahted / 30x28x7mm![]()
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Hier kommt ein PIC-uController zum Einsatz, welcher über einen internen AD-Wandler die Batteriespannung misst und dementsprechend die LED's ansteuert. Die Referenzdiode erzeugt eine 1,2V-Referenz an GP1 und an GP0 wird über einen Spannungsteiler die Batteriespannung gemessen. D1 begrenzt die Spannung am Versorgungspin des PIC's. In der Schaltung findet man auch einen 6pol. Stecker ... über diese sogenannte ICSP-Schnittstelle kann der PIC in der Schaltung (in curcuit) programmiert werden. Dadurch wird die Softwareentwicklung erheblich vereinfacht. Download Target-File Download als Bilder (ZIP)
... mit uC-Watchdog MAX705 / 3 LED's / SMD / 23x22x4mm (mit Tongeber 32x10mm)
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Hier wird ein uC-Watchdog-Baustein zweckentfremdet. Dieser Baustein wird normalerweise zur Versorgungs- und Lebensüberwachung eines Microcontrollers verwendet. Er vereint mehrere Funktionen, welche den zuverlässigen Betrieb eines uC's sicherstellt. Funktionen MAX705: - +5V-Überwachung ... ist diese kleiner 4,65V dann Reset (RES) - am Powerfail-Eingang (PFI) wird auf <1,25V reagiert ... dann geht PFO auf 0V - bei fehlendem Flankenwechsel ( t > 1,6s ) am WD-Eingang (WDI) geht WD-Ausgang (WDO) auf 0V Der WD-Ausgang wirkt auf den manuellen Reseteingang ... dieser wiederum aktiviert den Reset-Ausgang und die entsprechende LED. Die grüne LED leuchtet sobald Versorgung angelegt wird. Die orangene LED wird bei <1,16V/Zelle geschaltet ... bzw. wenn die Spannung am MAX705-Supply-Pin kleiner 4,65V wird. Der Tongeber wird gleichzeitig mit der roten LED aktiviert ... diese wird bei <1,1V/Zelle eingeschaltet. An dem Watchdog-Eingang wird der Servoimpuls angeschlossen, dadurch beginnt bei ausgeschaltetem Sender die orangene LED an zu blinken. Diese Schaltung kann sehr klein & leicht aufgebaut werden und funktioniert absolut perfekt. Download Target-File Download als Bilder (ZIP)
--> mein Favorit und schon vielfach im Einsatz !! ... mit uC PIC16F675 / 1x LED & 1x Tongeber / SMD / 21x18x10mm![]()
Hier kommt ebenfalls ein PIC-uController zum Einsatz, welcher über einen internen AD-Wandler die Batteriespannung misst und dementsprechend die LED bzw. den Tongeber ansteuert. Über den Referenzregler wird eine 3,3V-Referenz erzeugt mit welcher der C versorgt wird ... diese dient gleichzeitig als Referenz für die Spannungsmessung an dem ADW-Eingang GP4. Die Spannung des Akkus wird stetig überwacht und je nach Spannungslage entsprechend über die LED bzw. den Tongeber signalisiert !! Funktionsbeschreibng: Nach dem Einschalten der Empfangsanlage wird zuerst mittels Signalgeber/LED die Anzahl der einprogrammierten Zellenzahl angezeigt … 4 bzw. 5 kurze Signale für 4 bzw. 5 Zellenakku ! Danach 2 lange Signale für Akku geladen / 1 langes Signal für noch zu ca. 75% Restkapazität / kurze andauernde Signale für Akku fast bzw. ganz leer. Falls hier ein Dauerton gemeldet wird stimmt entweder die programmierte Zellenzahl nicht mit dem Empfängerakku überein oder der Akku ist über- bzw. tiefentladen oder auch defekt !! Besonderheiten: - extrem klein und leicht - Die Zellenzahl des zu überwachenden Empfängerakkus kann einprogrammiert bzw. verändert werden ... dadurch variabel einsetzbar ! - Ein ausgelöster Alarm (z.B. während des Fluges) bleibt auch nach der Landung erkennbar, da dieser gespeichert bleibt und erst nach dem erneuten Aus-/Einschalten der Empfänger-versorgung quittiert wird à dadurch können Spannungseinbrüche während des Fluges ( z.B. durch Überlastung des Akkus) erkannt werden. - Wird ein Empfänger ohne Failsafe-Funktion verwendet signalisiert der Tongeber einen abgeschaltetem Sender mittels sehr schneller kurzer Signale --> Modellfinder-Funktion ! - durch Softwareanpassung für jeglich Art der Akkuüberwachung verwendbar - der PIC kann in der Schaltung (in curcuit) programmiert werden. Dadurch wird die Softwareentwicklung erheblich vereinfacht. Download Bedienungsanleitung (PDF)
Die fertig aufgebauten und geprüften Schaltungen werden mit einem Servokabel verbunden und eingeschrumpft ... hierzu evtl. durchsichtigen Schrumpfschlauch verwenden ... und an freien Empfängerkanal oder über über V-Kabel zu einem benutzten Kanal anstecken.
Bezugsquellen Bauteile: Reichelt Elektronik Conrad Electronic ELV Elektronik